"Omnium consensu."

Es scheint einen typischer Kreuzgang des deutschen Borreliosepatienten zu geben: Von Hausärzten über diverse Spezialisten zu Psychologen, Psychosomatikern oder Psychiatern. Nicht, dass Borreliosepatienten bei Psychiatern in schlechten Händen wären! Doch verhält es sich so, dass die meisten Borreliosepatienten dorthin verwiesen werden, weil labormedizinisch keine Gebrechen  definierbar oder quantifizierbar sind und die anderen Disziplinen sie für gesund deklarieren. Da sich die Patienten aber nicht gesund fühlen, werden sie an die "Kopfwissenschaften" überwiesen, wo sie an Ärzte geraten, die vielleicht sogar völlig zurecht vermuten, dass nach all den geleisteten Voruntersuchungen nicht von einer organischen Krankheit auszugehen ist.

Damit steckt der Borreliosepatient in einer Sackgasse. Wird nicht erkannt, dass sein Leiden einem Fremdorganismus geschuldet ist, kann er nicht gesunden, im Gegenteil, er wird trotz angemessener psychischer, psychiatrischer oder psychosomatischer Therapieformen immer kranker werden und gegebenenfalls interniert. Dieses Szenario wird durch eine Studie gestützt, die befand, dass in einer exemplarisch untersuchten geschlossenen Satation einer Psychiatrie 30% der Patienten Zeichen einer Borrelieninfektionen aufwiesen. Lesen Sie selbst weiter...

Lyme und Psychiatrie: Was ein Psychiater über Lyme wissen sollte (2006)  

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